Anführungszeichen

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Anführungszeichen sind Satzzeichen, die am Anfang und am Ende der direkten Rede, eines wörtlichen Zitats oder des zitierten Titels oder Namens eines Werkes stehen. Im letzteren Fall können sie entfallen, wenn der Titel oder Name zum Beispiel aufgrund der Bekanntheit des Werkes auch ohne sie als Titel erkannt werden kann (bei Bundesgesetzblatt, Strafgesetzbuch, Meyers Konversations-Lexikon).

Schweiz und Liechtenstein sowie Frankreich («…»)
Anders als in Deutschland und Österreich werden im schweizerischen Schriftsatz häufiger die französischen doppelten und einfachen Anführungszeichen (Guillemets) im Stil der französischen Schriftsprache angewendet, also mit den Spitzen nach aussen («…»), allerdings mit deutlich geringerem Weissraum zwischen den Zeichen und dem von ihnen eingeschlossenen Text. Dies gilt nicht nur für Deutsch, sondern für alle in der Schweiz verwendeten Sprachen. In handschriftlichen Texten werden normalerweise die deutschen („…“) Anführungszeichen verwendet.

Deutschland und Österreich („…“ oder »…«)
Im deutschen Schriftsatz werden in allen Ländern (ausser der Schweiz und Liechtenstein) als Anführungszeichen entweder die deutschen Anführungszeichen („…“; Merkhilfe: 99-66, auch Gänsefüsschen genannt) oder die französischen Anführungszeichen (»…«, Guillemets) mit den Spitzen nach innen verwendet.

Quelle: Wikipedia