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Drei Wege um seine Twitterpräsenz zu stärken

5 Min.

Ob als Firma oder Privatperson wir alle wollen unsere Präsenz auf Twitter ausbauen und stärken. Um das zu tun, gibt es drei relativ effektive Möglichkeiten.

1. Tweets

Zweifellos ist tweeten bei Weitem die einfachste Art, um seine Reichweite und die Follower-Interaktion zu erhöhen. Neben dem eigentlichen tweeten ist aber auch die Häufigkeit und die Tageszeit entscheidend. Die Logik daraus ist einfach: Je mehr man tweetet desto mehr Menschen sehen die Aktivitäten und die Chancen mehr Follower zu bekommen steigen.

2. Retweets

Das zweite gute Mittel um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen ist retweeten. Wenn man retweetet wird der Autor des Ursprungtweets darüber informiert und man erhält die Möglichkeit direkt mit dem Benutzer in Verbindung zu treten. Das nennt sich direktes Engagement. Retweets zeigen auch ein gemeinsames Interesse und je häufiger man jemanden retweetet desto höher ist die Chance, von der Person ebenfalls retweetet zu werden.

3. Erwähnungen (Mentions)

Wenn man jemanden @erwähnt wird diese Person darüber informiert und erhält die Möglichkeit direkt zu reagieren. Erwähnungen gehen deshalb auch unter direktes Engagement und können zu Unterhaltungen führen, die einem wiederum mehr Präsenz und die Möglichkeit sein Profil zu schärfen geben. Der Sinn dahinter ist, dass die erwähnte Person animiert wird, zu reagieren und allenfalls unser Profil besucht, um mehr zu erfahren.

Diese drei Eckpunkte helfen seine eigene Twitterpräsenz zu stärken, ob man nun eine Firma oder eine Privatperson ist.

Was soll man twittern?

Wenn man die drei obigen Eckpunkte berücksichtig, ist man auf einem guten Weg. Was aber soll man twittern? Was twittern die, die eine hohe Follower-Aktivität generieren und was meine Konkurrenz? Diese Fragen lassen sich nicht einfach so beantworten. Es lohnt sich, die drei Accounts mit der höchsten Benutzerfrequenz anzusehen: Katy Perry (@katyperry), Justin Bieber (@justinbieber) und Barak Obama (@BarackObama). Selbstverständlich sind das Promis, was ganz sicher nützlich ist, aber trotzdem kann man lernen, wie, wann und was sie twittern. Wenn man nicht alles selber machen will verwendet man am besten ein Analysetool, von denen es einige im App Store gibt. Mein Bevorzugtes ist «Stats» von der Firma Crowdfire. Es findet sich kostenlos im Apple App Store und lässt einen seine «Konkurrenz» analysieren. Was twittern sie, wann und wie ist ihre Frequenz. Man kann auch sein Account mit dem eines Konkurrenten vergleichen und sieht so, wo man sich verbessern kann. Diese Daten helfen einem, seinen Twitterauftritt zu schärfen.

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© Bild: Crowdfire

 

Wann soll man twittern?

Zu dem Thema gibt es mehrere Studien. Die eine sagt am Morgen, die andere am Nachmittag. Einige sagen genau am Mittag und wieder andere ab 18 Uhr. Solche Analysen lassen einen im Regen stehen und man weiss gleichviel wie vorher. Abgesehen davon wurden die meisten davon in Amerika gemacht, wo der Durchschnitts-User anders tickt wie bei uns. Die Wahrheit ist: Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt. Je nachdem was man selber ist (Firma, Brand oder Privatperson) und wie das Zielpublikum aussieht, ändert sich der Zeitpunkt.

Einige Eckwerte kann man sich aber merken:

  • Als Firma, die Privatpersonen/Kunden ansprechen will, bieten sich Zeiten an, in denen die Menschen entspannter sind und mehr Zeit haben. Feierabend und Wochenende also.
  • Als Firma, die Firmenkunden ansprechen will, bieten sich die Werktage zu Büroöffnungszeiten an. Da diese Zielfirmen ihre Accounts durch Mitarbeiter betreuen lassen, die dies in ihrer Arbeitszeit erledigen.
  • Studien haben gezeigt, dass der Nachmittag tatsächlich fruchtbarer ist als der Morgen.

Fazit

Seine Twitterpräsenz ausbauen ist eine Menge Arbeit und benötigt Aktivität. Das kann stressig sein, wenn man permanent gute Tweets erstellen will. Eine mögliche Strategie und Stressreduktion habe ich hier beschrieben.