Wissensarbeit

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Wissensarbeiter: Fachkräfte des 21. Jahrhundert

Wissensarbeiter

Nach Peter Drucker (US-amerikanischer Ökonom *1909/†2005) ist ein Wissensarbeiter folgendes:

«An employee whose major contribution depends on employing his knowledge rather than his muscle power and coordination, frequently contrasted with production workers who employ muscle power and coordination to operate machines.»

Die wichtigste Erkenntnis aus seinem Statement ist, dass Wissensarbeiter ihr Wissen anstatt ihre Muskelkraft anbieten. Dazu gehört auch, dass man sich permanent weiterbildet und Probleme löst, von denen man «heute noch nicht mal weiss, dass man sie morgen hat» um einen der wichtigsten Wissensarbeiter der Schweiz, Haeme Ulrich, zu zitieren. Ein Wissensarbeiter kann sich ständig an ein veränderndes Umfeld anpassen. Er sieht Veränderung und Neues nicht als Bedrohung sondern als Chance sich weiter zu entwickeln. Sich wiederholende Aufgaben langweilen ihn und er sucht sich ständig neue Herausforderungen.

Weder zeit- noch ortsgebunden

Wissensarbeiter arbeiten wann und wo sie wollen. Ihnen ein zu starkes Korsett in Form von zeitlicher und örtlicher Begrenzung aufzuerlegen sorgt dafür, dass sie ineffizient und unzufrieden werden. Innovation und Kreativität braucht Freiraum um sich entfalten zu können. Will man einen Wissensarbeiter loswerden, muss man ihn nur genug einschränken.

Wir sind noch weit vom Ziel entfernt

Eines der grössten Probleme heutzutage ist, dass die meisten Firmen und Menschen im Mindset des 19. Jahrhunderts feststecken. Sie sehen ihre Arbeit immer noch als 9-to-5-Jobs an, bei der durch Muskelkraft oder das Wiederholen immer der gleichen Tätigkeit (im weitesten Sinn gesprochen), am Ende ein Produkt entsteht. Dass das reine Wissen oder die Beratung das Produkt sein kann, scheinen sehr viele Menschen noch nicht verstanden zu haben. Genau das ist es aber, was und im Publishing die digitale Transformation unbeschadet überstehen lässt. Wer heute nicht umdenkt, ist morgen irrelevant.

«Du bezahlst nicht die 10 Minuten, die ich benötige, um die Aufgabe zu lösen, sondern die 10 Jahre, die ich gebraucht habe um so gut zu werden.»

Quelle: Haeme Ulrich und Andere

 


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